Über uns

 Moslavačka priča (Moslavačka – das Adjektiv von Moslavina: priča – Geschichte) ist eine Familiengeschichte, die aus Liebe zur Heimat und den schönen alten Zeiten entstanden ist.

Ferienhäuser, die in ihrer ursprünglichen Form aus unmittelbarer Nähe transportiert wurden, hundert Jahre alte Möbel, stylisch restauriert und Familienfotos aus dem letzten Jahrhundert erzählen unsere Geschichte Moslavačka priča. Der gastronomische Teil der Geschichte besteht aus zwei Restaurants, von denen sich eins neben einem Fischteich und das zweite mitten im Wald befinden. Die Geschmäcker und die Düfte unserer autochthoner Moslavina- und Jagdspezialitäten können Sie durch unsere ausgewählten Gerichte kosten. All das ist durch autochthone Weine ergänzt, von denen Skrlet der bekannteste ist. Um Ihnen den Aufenthalt in Moslavačka priča interessanter zu gestalten, haben wir für Sie sportliche Inhalte, einen Tennisplatz mit Kunstrasen, ein Fußballfeld, Schwingkegelbahn und einen Spielplatz für die Kleinsten zur Verfügung gestellt. Das Besondere an unserer Geschichte ist ein Wald, in dem ca. 150 Wildtiere wohnen: Schaufelhirsche, Hirsche, Hirschkühe… die Sie bei einem Spaziergang durch den Wald fotografieren können. Wenn Sie ein Naturfan sind, alte Möbel und leckere Speisen mögen, werden Sie von unserer Geschichte begeistert sein.

Wir laden Sie ein, unsere Geschichte mit allen Sinnen zu erleben und werden sehr froh sein, wenn wir Ihr Herz erobern und Sie es dann weiterleiten.

Wir hoffen, dass Moslavačka priča auch zu Ihrer schönsten Geschichte wird.

Virtueller Spaziergang – Machen Sie einen Spaziergang am Fischteich

Über Moslavina

Nach manchen Legenden hat der Ortsname Moslavina seinen Ursprung in den Worten Mons Claudius (Claudius Gebirge), während manche andere der Meinung sind, dass der Name Moslavina aus dem Latein mons (Berg) und vinum (Wein) – Mons boni vini oder Berge mit guten Weinen – stammt.

Die Region liegt ca. 40 km von der Hauptstadt Zagreb entfernt. Von der Nordgrenze bis zur Südgrenze streckt sie sich über ca. 50 km, hauptsächlich die Autobahn Zagreb-Lipovac entlang, und von der Westgrenze bis zur Ostgrenze ca. 40 km (fast bis zu Bjelovar und Daruvar).

 

Moslavačka gora ist seit 2007 der erste kroatische Regionalpark, ein geschützter Bereich auf ca. 15 tausend Hektar Landwirtschafts- und Waldfläche. Er ist reich an verschiedenen Waldsorten, erhaltenen Tälern und Wiesen mit zahlreichen und verschiedenen Pflanzen- und Tierarten, geologischem Vielfalt und kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten

 

KUTINA

Die größte Stadt Kutina mit ca. 25.000 Einwohnern ist ein Industriezentrum mit einer Reihe von neuen Siedlungen und nur einigen „Resten“ von alter Architektur, hauptsächlich vom Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhundert. Ausgezeichnete Gebäude aus dem 18. Jahrhundert sind – die St. Maria von Schnee Kirche und die Erdödy Kurie – heute das Museum Moslavina. Von insgesamt 3.000 Einwohnern ist Kutina durch den Bau von Petrokemija und moderner Siedlungen plötzlich auf fast 15.000 Einwohner gewachsen.

POPOVAČA

Die Architektur von Popovača ist gekennzeichnet durch eine ungewöhnliche Mischung aus veschiedenen Stilen am Graf -Erdödy -Platz, dem zentralen Platz. Das interessanteste ist das Schloss der Familie Erdödy, in dem sich heute das Krankenhaus „Dr. Ivan Barbot“ befindet, das sich den umgebenden Bergen an der Moslavina Weinstraße wunderschön an die Landschaft angepasst hat.

DER GRÖSSTE KULTURELL-TOURISTISCHER SCHATZ VON MOSLAVINA:

Die Spätbarokken Kirchen: Muttergottes von Schnee in Kutina, St. Ana in Osekovo, Holzkapelle St. Fabijan und Sebastijan in Donja Graceica, St. Michael Erzengel in Velika Ludina, Kirchen in Samarica, St. Maria Magdalena in Cazma aus dem 13 Jahrhundert (Cazma Domkapitel) – wo der Herzog Koloman begraben wurde, die Kirche der Seligen Jungfrau Maria aus dem 13. Jahrhundert, Kloster und Kirche St. Johannes der Täufer aus dem frühen 16. Jahrhundert, renoviert und „barroksiert“ im 17. Jahrhundert in Kloštar Ivanić, die Kirche St. Alojz Gonzaga in Popovača und die frühbarocke Kirche Erhöhung des Heiligen Kreuzes in Križ, nach der der Ort Križ (Križ=Kreuz) seinen Namen bekommen hat. Ein sehr wichtiger Ort ist Garić grad, eine Festigung aus dem 13. Jahrhundert (1256) – eine der ältesten und wichtigsten Festigungen neben Medvedgrad – ein Teil des Verteidigungssystems gegen den Durchbruch der Tataren.

Interessantes

Moslavina ist in der Erdölgeschichte Krotiens von großer Bedeutung – Paklenjača, Mramor brdo, oberirdische Quellen und Erdölberwerk in Mikleuška und das erste bedeutende Erdölfeld aus dem Jahr 1941, das in Gojl entdeckt wurde. In Moslavina überwog in ihrem westlichen Teil ursprünglich das kajkavische Dialekt, als kajkavština dominant war, und im Nordteil von Moslavina wird im stokavischen Dialekt gesprochen.

KAPELLE DER SELIGEN JUNGFRAU MARIA

Auf dem Landgut Moslavačka priča befindet sich auch eine Kapelle, die der Herr Stjepan Martinac, der Grundstückbesitzer, bauen ließ und zwar mit dem Wunsch, es diene:

„dem Gott zu Ehre, den Menschen zur Rettung der Seele!“

Die Statur der Seligen Jungfrau Maria stammt aus den 30er Jahren des 19. Jahrhundert. Nach Kroatien wurde sie bei einem Umzug aus Ukraine im Jahr 1908. vom Herrn Konstatin Zavacki, dem Opa von Frau Katica Martinac, gebracht.

Mit Ehre und zum Gedenken auf die Familienvorfahren und im Einklang mit dem christlichen Geist wurde eine Kapelle auf dem Grundstück Moslavačka priča gebaut, in der sich die Statur der Seligen Jungfrau Maria befindet.

Die Restauration der Statur der Seligen Jungfrau Maria hat Frau Katica Martinac am 22.09.2011 dem Maler Milan Jurina anvertraut.

Traditionelle Gerichte aus Moslavina

Rezepte autochthoner Gerichte aus Moslavina

Wir werden mit Ihnen einige Rezepte autochthoner, hausgemachter Gerichte aus Moslavina teilen, die sich auch heute noch sehr oft auf dem Tisch der Familien in unserem Gebiet finden. Wir hoffen, dass Sie diese Gerichte genießen werden. Den ganzen Reichtum an Geschmack und Aroma, sowie andere hausgemachte Gerichte können Sie im Jagdhaus Moslavačka priča kosten.

Juha od vrganja (Steinpilzsuppe)

Zutaten:

  • 2 Steinpilze
  • 2 Kartoffeln
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • ein bisschen Öl
  • 2 Löffel Mehl
  • Salz, Pfeffer, rote Paprika

Zubereitung: Steinpilze waschen und klein schneiden. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Karotten putzen und in Scheiben schneiden. Klein geschnittene Zwiebeln dünsten, Steinpilze und Karotten dazu geben, kurz anbraten und Kartoffeln dazugeben, alles zusammen noch eine Zeit lang dünsten, mit Wasser übergießen und ca. eine halbe Stunde kochen lassen. Mehl und Öl kurz braun braten, Knoblauch und rote Paprika (Pulver) dazu geben: diese Mischung in die kochende Suppe unterrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.

Beli žganci (weiße Polenta)

Zutaten:

  • ½ kg glattes Mehl
  • 4 Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 10 dkg Speck
  • Öl
  • Salz

Zubereitung: kleingeschnittene Kartoffeln kochen, pürieren, Salz und Mehl zugeben. Eine halbe Stunde mit ständigem Rühren kochen. Polenta in kleine Stücke scheiden. Zwiebeln und Speck in Öl kurz anbraten, damit die Polenta übergießen und warm servieren.

Tačkrle (Tascherl)

Zutaten für den Teig: ½ kg Mehle Typ 400, 2 Eier, Wasser, etwas Salz

Zutaten für die Füllung: 30 dkg Käse, 1 Ei, etwas Salz

Dressing: Paniermehl, Zucker, Butter

Zubereitung: Aus allen Zutaten wird Teig gemacht, ausgerollt und in Rechtecke geschnitten. In die Mitte jedes Rechtecks einen kleinen Löffel Füllung geben, überklappen und mit einer Gabel herum drücken. In salzigem Wasser ca. 10 Minuten lang kochen. In einer Pfanne Butter schmelzen lassen, Paniermehl zugeben, über den gefüllten Teig gießen und mit Zucker bestreuen.

Bučnica (Kürbisstrudel)

Zutaten für den Teig: 30 dkg Mehl, Öl, Salz, 2 dcl warmes Wasser

Zutaten für die Füllung: 1 mittelgroße Kürbis, ½ kg Kuhkäse, 2 dcl Rahm, 4 Eier, Öl, Butter, Salz

Zubereitung: aus allen Zutaten glatten Teig machen und mit einer warmen Schüssel bedecken, eine halbe Stunde ruhen lassen. Die Kürbis schälen und reiben, salzen und 10 Minuten ruhen lassen, damit sie etwas Wasser verliert. Die ganze Flüssigkeit abtropfen lassen, andere Zutaten zugeben. Den Teig dünn ausrollen, mit Butter und etwas Öl übergießen, am Rand ein bisschen Füllung geben und zusammen rollen. Den Teig in der Auflaufform schneiden und 40 Minuten auf 180 Grad backen.

Guten Appetit!

Gastronomie in Moslavina

Karpfen am Spieß – „Krapec v procep“, Sommerkäse „preveli“ (geräucherter Käse und mit scharfer Paprika), bele devenice (Wurst mit Schweinefleisch und Maismehl), valjuški (Topfenstrudel in Speck eingerollt), bazlamača oder zlevanka, zlevka (Maiskuchen).

Der Trumpf von Moslavina ist Škrlet – eine autochthone Weißweinsorte mit angenehmer Muskatduft und etwas süßlichem, ausgewogenem Geschmack – hellgelb-grünlich.

Neben Škrlet sind da noch die Sorten Moslavac, dišeća ranina (belina), ebenfall autochthone Sorten, die in denjenigen Weingärten gewachsen sind, die in Moslavina von Thrakern, Ilyren, Kelten und Römern einepflanzt wurden.

Heute sind der Weinbau und die Weinbereitung in Moslavina für viele Einwohner nicht nur ein Teil des Familienerbes und ein Hobby, sondern eine Lebensberufung.

Die Weinstraßen in Moslavina, Apfel-, Erdbeeren- und Blumenplantagen gehören zu den landwirtschaftichen Herstellern dieses Gebiets, die das gastronomische Angebot ergänzen. 

Lassen Sie es sich schmecken und Prost!

Die Familiengeschichte

Die Familie Martinac aus Obedišće ist ein Beispiel dafür, wie von einer Generation auf die andere Gemeinsamkeit, Zusammenhalt und Liebe übertragen werden. Sie zeigt uns durch Moslavačka priča und schenkt einen Teil ihrer Familiengeschichte und –erbschaft.

Deshalb, liebe Gäste, werden wir Ihen die Geschichte der Familie Martinac aus Moslavina erzählen, die für die Entstehung unserer und Ihrer Moslavačka priča verantwortlich ist. Herr Stjepan Martinec, der für diese Geschichte die meiste Verantwortung trägt, ein Privatunternehmer, Moslavinafan und Verehrer von Tradition, Kultur und historischem Erbe, Jäger und vor allem Ehemann, Vater und Opa, wird sie uns erzählen.

Mein Lebensweg begann in Moslavina, im Ort Obedišće, in einer Familie, die wie auch die meisten damaligen Familien von Landwirtschaftsbetrieb lebte und sich mit Landwirtschaft, Tierzucht, Obstanbau und Weinanbau beschäftigte. Die Ehefrau Katica, ebenfalls aus Moslavina, aus Donja Vlahinička, lebte in ähnlichen Lebensumständen. Viel körperlicher Arbeit und Pflichten hielt die Familie zusammen, Familienwerte, gesundheitsfördernde Arbeitsgewohnheiten, Liebe zum Land und Tieren, sowie Liebe zur Heimat und der Gegend, in der wir lebten, wurden gepflegt. Die Früchte harter Arbeit wurden sehr geschätzt, was vor allem an Feiertagen betont wurde, wenn sie nach alten christlichen Bräuchen unserer Region gefeiert wurden. Solch ein Leben in früher Kindheit hat meine Lebenseinstellung gebildet und mich durch meine Bildung und Berufsleben begleitet. Als ich mit einem privaten Herstellungsunternehmen begann, dachte ich oft über die Einrichtung eines alten Hauses in der Natur nach, als einen Urlaubsort, wo sich meine Familie, Kinder und Enkelkinder versammeln könnten.

Nach einer Familienberatung und Gesprächen mit meiner Ehefrau, Nacherzählungen erlebter Emotionen, entstand die Idee über eine kleine „Siedlung“ in der Nutur. Als Jäger und Tierfan wollte ich auch anderen die Möglichkeit bieten, die Naturschönheiten des Waldes und der Wieldtiere zu genießen, da sie hier in ihrer natürlichen Umgebung frei herumlaufen können. Während eines der vielen Spaziergänge durch Gaj in Mala Ludina, bekam meine Idee auch einen Ort, Schritt für Schritt wurde sie umgesetzt und kam zu ihrem Endergebnis. Durch unser Land Kroatien reisend, habe ich alte Gegenstände gesammelt, von denen jedes eine eigene Geschichte hat und setzte damit mit meiner Ehefrau das Mosaik unserer neuen Lebensgeschichte zusammen.

Wir wollten in einem ruhigen Hain mit allen Naturschönheiten in renovierten Althäusern, dessen Interieur nach hohen Standards eigerichtet sind, mit restaurierten alten Möbeln, Bildern und anderen winzigen Details, im Jagdhaus und Hochsitz, neben kulinarischen Spezialitäten und Getränken aus Moslavina auch einen uvergesslichen Urlaub bieten und damit nach Worten von Oleg G. Lasunski „die zwischenmenschliche Pflicht in der Beziehung Heimat-Heimatland-Menschheit, als Verbindung einer einzigartigen und untrennbaren Kette“ zurcükzugewinnen.

I m Hausinneren können Sie Familienfotos aus dem letzen Jarhhundert, Nationaltrachten und Artikel des täglichen Gebrauchs aus Moslavina sehen oder einfach ihre Bequemlichkeit und Innigkeit genießen. Neben dem Fischteich in der Mitte des Grundstücks, können Sie im See schwimmende Wildenten betrachten, Karpfen fangen oder die Gegend von den Berghängen von Moslavačka gora betrachten. Auf den Berghängen sind zahlreiche Familienweingärten, in dessen Herzen sich Ruinen alter berühmter Städte, Wasserquellen und zahlreiche Waldwege verstecken.

Beim Spaziergang durch den Wald können Sie sich in mehreren Hochsitzen erholen, sich umsehen, Tiere fotografieren, vor dem Jagdhaus sitzen oder drinnen leckere Speisen kosten. Falls Sie Durst bekommen, machen Sie einfach den Wasserhahn auf, nehmen Sie ein Glas und trinken Sie das Wasser, den sauberen Trinkschatz unserer Moslavina.

Möchten Sie Ihren Urlaub in der Natur, umgeben von Wald, Blumen, Tieren und mit ausgezeichneten Speisen und Getränken in Althäusern mit aller Bequemlichkeit und toller Ausstattung verbringen, besuchen Sie Moslavina, kommen Sie zu Moslavačka priča und erleben Sie Ihre eigene Geschichte, die Sie Ihrer Familie und Freunden erzählen werden.

Katica und Stjepan Martinac